Kohlenhydrate

Kohlenhydrate spielen in der Ernährung der Menschen eine sehr wichtige Rolle. Kohlenhydrate sind außer Eiweiß und Fett der wesentliche Bestandteil der menschlichen Ernährung. Die wichtigsten Grundnahrungsmittel der Menschen enthalten Kohlenhydrate. Hierzu gehören Reis, Weizen, Roggen, Hirse und Mais, sowie Hafer und natürlich auch Nudeln und Kartoffeln, sowie Brot, Linsen, Bohnen und auch Erbsen.

Es gibt eine Reihe von Wissenschaftlern, die ihre Arbeit den Kohlenhydraten gewidmet haben, bzw. der Glykobiologie wie der Fachausdruck für dieses Wissenschaftsgebiete lautet. Diese Wissenschaftler waren unter anderem Emil Fischer (1852–1919), Burckhardt Helferich (1887–1982) und Bernhard Tollens (1841–1918), sowie Walter Norman Haworth (1883–1950), Wilhelm Koenigs (1856–1906) und Eduard Knorr (1867–1926).

Kohlenhydrate bilden dabei eine biologisch sehr bedeutsame Stoffklasse. Dabei machen Kohlenhydrate als Produkt der Photosynthese auch den größten Teil der Biomasse aus und übernehmen eine zentrale Rolle als physiologischer Energieträger.

Kohlenhydrate bilden darüber hinaus auch zusammen mit Eiweiß und Fett, sowie Wasser, Vitaminen und Mineralstoffen die Basis für eine ausreichende und vor allem auch sinnvolle Ernährung für Sportler. In deren Rahmen sollte etwa die Hälfte des täglichen Energiebedarfs durch Kohlenhydrate gedeckt werden. Dabei führt eine überhöhte Kohlehydratzufuhr dazu, dass diese vom Körper als Fett gelagert werden. Als Energiequelle für Sportler werden Kohlenhydrate in der Muskulatur in Form von Glykogen gespeichert. Allerdings ist die Kapazität der Glykogenspeicher sehr stark vom Trainingszustand des Sportlers abhängig. Dabei gilt: Je trainierter der Körper ist, umso mehr Glykogen kann in der Muskulatur gespeichert werden und als Energiequelle genutzt werden. Hingegen kann ein zu hoher Anteil an einfachen Kohlenhydraten zu Übergewicht führen.